Microsoft Teams ab 2021

zuletzt aktualisiert am 11. November 2020

Für viele Unternehmen und Institutionen ist die Kollaborationsplattform Microsoft Teams nicht mehr aus dem mobilen wie internen Arbeitsalltag wegzudenken. Gerade im Zuge der Corona-Krise mit teilweise flächendeckendem Mobile-Office konnte die Software einen starken Aufschwung verzeichnen. Welche Neuerungen erwarten uns im kommenden Jahr und wie wird Microsoft (MS) Teams ab 2021 aussehen?

 

Was genau ist Microsoft Teams – eine kurze Bestandsaufnahme

Teams ist Teil des weitverbreiteten Microsofts 365-Pakets und eine Kollaborationsplattform für Unternehmen. Dabei bietet MS Teams Features, die weit über Chats und Videobesprechungen hinausgehen.

Alle Apps von Microsoft 365 sind in MS Teams integriert. So können die Microsoft-Dokumente gleichzeitig und in Echtzeit mit den Kollegen und Projektpartnern geteilt und bearbeitet werden. Die Zusammenarbeit in MS Teams beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Microsoft Suite, sondern kann um viele Anwendungen erweitert werden.

Teams wird in verschiedene Menüfelder wie „Aktivität“, „Chat“, „Teams“, „Termine“ und „Dateien“ unterteilt. In diesen Menüfeldern lassen sich alle Features, die in MS Teams enthalten sind, finden.

Wer einen genaueren Überblick über die grundsätzlichen Funktionen von Microsoft Teams bekommen möchte, sollte sich hierfür unseren Blogbeitrag “KOLLABORATIVES ARBEITEN MIT MICROSOFT TEAMS” durchlesen.

 

Aktuelle Neuerungen der Kollaborationsplattform

Durch die vermehrte Nutzung in den letzten Monaten hat Microsoft viele neue Erfahrungen in Bezug auf die Kundenbedürfnisse bei der Nutzung von MS Teams gemacht. Darauf soll nun mit vielen neuen Features reagiert werden. So wird beispielsweise bereits ab jetzt bei einer Live- Transkription der Name des Sprechers angezeigt. Bisher erschien lediglich der automatisch erzeugte Untertitel. Um Konferenzen übersichtlicher zu gestalten, kann darüber hinaus ein Meeting-Host eine bestimmte Person als Spotlight für alle festlegen. Um über aktuelle Neuerungen bezüglich MS Teams stets informiert zu werden, empfiehlt es sich, die offizielle Seite von Neuerungen in Microsoft Teams im Auge zu behalten.

Auch in speziellen Fachgebieten wie der Medizin- und Bildungsbranche finden sich Innovationen. So können Arzttermine komplett virtuell stattfinden oder Hausaufgaben benotet werden ohne die Anzeige von Profilbildern und Namen der Schülerinnen und Schüler. Schülern werden dabei Nummern zugeteilt, um eine anonymisierte Bewertung zu gewährleisten, bei welcher potenzielle subjektive Verbindungen mit den Namen der Schüler wegfallen. Großflächige Neuerungen erwarten uns jedoch erst ab 2021.

 

Microsoft Teams ab 2021

Generell werden die Microsoft Office Apps, zu welchen auch MS Teams gehört, aufgrund dynamischer Menüs und künstlicher Intelligenz ab 2021 anders aussehen. Dabei soll eine neue Benutzerführung entstehen, mit welcher man das Windows-10-Ökosystem enger zusammenführen will. Auch MS Teams soll mit dem Fluent Design eine andere Optik bekommen. Erste Einblicke in dieses Design lieferte Windows Latest. Durch das neue Aussehen will man einen modernen und einheitlichen Look erzielen, um das virtuelle Arbeiten interessanter zu gestalten. Doch auch neben der Optik sollen neue Funktionen hinzukommen, die vor allem auf eine Steigerung des Wohlbefindens der User abzielen. Durch die erhebliche Steigerung des mobilen Arbeitens fällt es vielen Menschen schwer, eine klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben aufrecht zu erhalten. Viele Überstunden sind die Folge. Diese Problematik möchte Microsoft mit einigen neuen Features von MS Teams 2021 entspannen.

Mit der Funktion Schichtzeiten soll unbezahltes Arbeiten und Stress abseits der Kernzeit unterbunden werden, indem festgelegt werden kann, zu welchen Uhrzeiten MS Teams nutzbar ist. Auch zur Einhaltung von festen Pausen soll Teams in Zukunft beitragen. Mit dem Feature Pausenerinnerungen macht Teams seine User darauf aufmerksam, feste Pausen in der Arbeitswoche einzuplanen. Dort sollen Störungen vermieden werden, um anschließend wieder produktiver und fokussierter arbeiten zu können.

Eine weitere Funktion, die Arbeit und Privatleben wieder stärker trennen soll, ist das Virtuelle Pendeln. Dieses im ersten Moment bizarr wirkende Feature soll helfen, den Arbeitsalltag besser zu starten und reflektiert zu beenden, da die Fahrt zum Büro und wieder nach Hause im mobilen Arbeiten entfällt.

Ebenfalls zum Wohlbefinden beitragen soll die Integration der App Headspace. Durch sie lassen sich im Arbeitsalltag Achtsamkeitserfahrungen und wissenschaftlich zertifizierte Meditationsübungen durchführen, um kurz zu entspannen.

Doch nicht nur das eigene Wohlbefinden soll im Vordergrund stehen. Auch auf die Gefühlswelt von Kollegen soll besser eingegangen werden. Durch das Feature Emotionaler Check-in soll man sich besser auf die Gefühlslage anderer Teammitglieder einstellen können. So können Nutzer beispielsweise mit einem Smiley den Tag bewerten und sich besser vernetzen, um mit täglichen Interaktionen das Teamgefühl zu stärken.

Insgesamt zielt Microsoft Teams neben einer Performance-Steigerung in puncto Design vor allem auf die Steigerung des Wohlbefindens der User ab, in einer von Home-Office geprägten Arbeitswelt. Wir sind gespannt, welche Überraschungen und Innovationen der Software-Hersteller aus Redmond, Washington darüber hinaus noch bereithalten wird.

 

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