Wenn künstliche Intelligenz Mitarbeiter ersetzt

zuletzt aktualisiert am 12. März 2020

Der Begriff „künstliche Intelligenz“ ist jedem von uns schon einmal zu Ohren gekommen. Viele denken an Virtual Reality, Science-Fiction oder Roboter, wenn von KI die Rede ist. Allerdings steckt viel mehr dahinter. Wie KI genau funktioniert und wie man sie mittlerweile gezielt in Unternehmen einsetzt, das klären wir in diesem Blogbeitrag.

 

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitsweise in Unternehmen radikal. Die Effizienz- und Produktivitätspotenziale können verbessert, Personalkosten eingespart und Kundenwünsche schneller und besser realisiert werden, um einen Mehrwert zu schaffen.

 

“Künstliche Intelligenz kann Weichensteller für neue Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle sein.” (PricewaterhouseCoopers International)

“Künstliche Intelligenz wird immer erschwinglicher für alle Lebensbereiche und ist auf dem Weg die Kerntechnologie des 21. Jahrhunderts zu werden.”(PricewaterhouseCoopers International)

 

Wie funktioniert die KI?

„Künstliche Intelligenz“ auch kurz KI genannt, meint Computerprogramme die menschliche Intelligenz nachahmen. Genauer gesagt sind die Computerprogramme sogenannte „künstliche neuronale Netze“, die die Funktionsweise des Gehirns imitieren.

Im menschlichen Gehirn sind die Neuronen durch Synapsen verbunden. Computer ahmen diese Informationsverarbeitung durch künstliche neuronale Netze nach. Solche Systeme setzen sich aus sogenannten Algorithmen zusammen. Ein Algorithmus stellt eine Aufeinanderfolge von verschiedenen Regeln in Computersprache dar.

 

KI im Unternehmen?

Viele Unternehmen haben vor der Komplexität des Themas Respekt und scheuen sich davor, sich mit diesem Thema intensiver auseinanderzusetzen.

Allerdings nutzen mittlerweile fast 73 Prozent der Unternehmen die künstliche Intelligenz. In deutschen Unternehmen kommen mittlerweile viele Arten der KI zum Einsatz:

Beispielsweise regelbasierte Systeme, Process Robotics, physische Roboter mit künstlicher Intelligenz (z. B. Cobots) oder Affective Computing (künstliche emotionale Intelligenz). In Deutschland werden vor allem Process Robotics in Unternehmen eingesetzt. Unter Process Robotics versteht man Roboter, bei denen manuelle Tätigkeiten durch sogenannte Softwareroboter erlernt und danach automatisiert ausgeführt werden.

 

Nimmt uns KI die Arbeitsplätze weg?

Der Markt verändert sich und die Industrie mit ihm mit. Viele Arbeitnehmer fürchten durch Roboter ersetzt zu werden und somit ihre Arbeit zu verlieren. Ist mein Arbeitsplatz zukunftssicher? Wie sieht meine Branche in 10 Jahren aus? Werde ich überhaupt noch gebraucht? Diese Fragen stellen sich viele von uns im Zeitalter der Digitalisierung immer öfter.

Die Prognosen vieler Wissenschaftler in den letzten Jahren klangen auch nicht gerade vielversprechend. So kam eine Studie der Oxford University zu dem Ergebnis, dass fast die Hälfte aller Jobs in den USA durch Roboter und KI wegautomatisiert werden könnte. Die Studie „Die Roboter“ der ING-Diba prophezeite 2015, dass mehr als 18 Millionen Arbeitsplätze von Robotern übernommen werden sollten. Allerdings sind wir davon noch weit entfernt und die Wissenschaftler „rudern“ mit ihren Aussagen mächtig zurück und nehmen die ein oder andere Korrektur vor.

Es gibt absolut kein Grund zur Panik!

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung geht davon aus, dass genauso viele Jobs entstehen, wie wegfallen. Neue, effizientere und produktivere Arbeitsplätze, können mithilfe der KI geschaffen werden.

Während traditionelle Berufe noch immer ausgeübt werden, entstehen zusätzlich ständig neue Tätigkeiten im IT-Bereich. Schon einmal etwas von Cloud-Architekt oder Data Artist gehört? Das werden die Berufe der Zukunft sein.

Die Unternehmen reagieren schon seit Jahren auf diese Entwicklungen. So investieren viele immer mehr in ihre IT und Technik, um sich stets weiterzuentwickeln und wettbewerbsfähig zu bleiben.