Zunehmende Bedrohungslage durch Cyberangriffe

zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2021

46 % der Unternehmen in Deutschland wurden in den letzten 12 Monaten Opfer einer Cyber-Attacke (Statista). Cyberangriffe auf Wirtschaft, Verwaltung aber auch das Gesundheitswesen nehmen weiter zu. Welche Gefahren bringt ein Cyberangriff für Unternehmen und Organisationen mit sich?

Die Anzahl der Cyberangriffe nimmt weiterhin zu – Kriminelle schrecken mitten in der Pandemie nicht vor Angriffen zurück auch nicht vor Firmen, die zur weiteren Eindämmung der Corona-Krise beitragen.

Bei Angriffen ist nicht nur der Arbeitsplatz der Angestellten, sondern auch die Steuerung ganzer Maschinenparks verwundbar. Zwar sind ernste Vorfälle in zunehmend vernetzten IoT mit digital kommunizierenden Anlagen noch selten, die Gefahr für Angriffe steigt hierbei trotzdem. Einige Firmen sind sich der Dringlichkeit hierbei noch nicht bewusst.

Wenn es um das Thema IT-Security geht, reagieren die meisten Unternehmen erst, wenn sie bereits Opfer eines Angriffes geworden sind. Zwar ist ein 100 %-iger Schutz unmöglich, trotzdem müssen mehr Investitionen in der IT-Sicherheit getätigt werden, sodass Angriffe erschwert werden. Denn die Folgen sind einschneidend.

So können Produktionsstillstände Folgen einer Verschlüsselung von Daten durch Ransomware sein. Dabei entsteht großer Schaden, denn bis die Produktion wieder aufgenommen werden kann und alles reibungslos läuft, kann es bis zu einem Dreivierteljahr dauern. Diesen Engpass überleben einige Firmen nicht. Aber auch im Gesundheitssektor sind solche Angriffe nicht selten. So ermittelt die Staatsanwaltschaft Göttingen rund um eine Online-Erpressung des Klinikums in Wolfenbüttel.

Zwischen Software-Anbietern in Cyberkriminellen herrscht ein Wettkampf, um Schwachstellen und Sicherheitslücken zu entdecken. Angriffe kommen wieder gehäuft vor. Dies kann auch im Zusammenhang mit der Pandemie stehen. Durch Homeoffice wurden IT-Prozesse nicht so gut geschützt, wie sie eigentlich werden sollten und sind dadurch angreifbarer. Doch es sind nicht nur die Endgeräte der Mitarbeiter, die betroffen sind, sondern auch die IT, die Anlagen und Maschinen steuert. In Bezug auf Industrie 4.0 muss Cybersicherheit schon beim Anlagen-Design mitbedacht werden. Tritt einer Cyberattacke in die Produktion ein, können fehlerhafte Produkte und Schäden durch eine lange Unterbrechung der Produktion entstehen.

Deutlich wird, dass Industrie und Verwaltung die Gefahren durch Cyberkriminelle ernster nehmen müssen.

Sollten Sie sich zu diesem Thema genauer informieren wollen oder suchen Sie einen Partner für diesen Bereich, steht Ihnen die Pusch-Data GmbH gerne jederzeit beratend zur Seite.