Zwischen Cloud und On-Prem –
„Wie finden Unternehmen die optimale Lösung?

Im vergangenen Jahr hatten wir die Gelegenheit, gemeinsam mit Fujitsu und der neuen Unternehmenstochter der Schwarz-Gruppe, STACKIT, spannende Einblicke in die Zukunft der Unternehmens-IT zu gewinnen. Bei unserer Veranstaltung standen insbesondere die Themen datensichere Künstliche Intelligenz und digitale Souveränität in Europa im Fokus. Experten zeigten praxisnah auf, wie Unternehmen ihre IT-Infrastruktur zwischen lokalen Lösungen, Cloud-Diensten und hybriden Modellen optimal gestalten können. Die Veranstaltung bot wertvolle Einblicke über die unterschiedlichen Modelle und die Vorteile der europäischen Cloud für Unternehmen in der DACH-Region.
On-Premises, Cloud oder Hybridlösung?
Heute stehen viele Unternehmen vor einer entscheidenden Frage: Sollen sie ihre IT weiterhin lokal betreiben oder auf Cloud-Lösungen setzen – und wie finden sie die optimale Lösung? Genau damit haben wir uns beschäftigt!
Die Vor- und Nachteile im Überblick
On-Premises beschreibt IT-Systeme und Anwendungen, die lokal auf den Servern betrieben werden. Hardware, Software und Daten verbleiben vollständig im Unternehmen oder in eigenen Rechenzentren. Die IT-Abteilung ist für Betrieb, Wartung, Updates und Sicherheit verantwortlich. Vorteilhaft ist die vollständige Kontrolle über Systeme und Daten, besonders bei hohen Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit oder Performance. Zudem ist man unabhängig vom Internet. Nachteile davon, sind hohe Investitionskosten, laufender Betriebsaufwand und begrenzte Skalierbarkeit, da Erweiterungen zusätzliche Hardware erfordern.
Cloud-Lösungen stellen IT-Ressourcen über das Internet durch spezialisierte Anbieter bereit. Unternehmen nutzen Speicher, Rechenleistung oder Software, ohne eigene Server zu betreiben. Vorteile sind hohe Flexibilität, Skalierbarkeit, entfallende Hardware-Investitionen und Entlastung der internen IT. Die Nachteile sind Abhängigkeit vom Internet, geringere direkte Kontrolle und die Sicherstellung von Datenschutz und Compliance.
Für Unternehmen in der DACH-Region bietet die europäische Cloud, wie STACKIT, zusätzliche Vorteile: Daten verbleiben in Europa und unterliegen den strengen Datenschutzrichtlinien der EU, wodurch rechtliche Risiken minimiert werden. Unternehmen behalten die volle Kontrolle über ihre IT-Infrastruktur und ihre Daten, unabhängig von internationalen Anbietern, und gewinnen dadurch digitale Souveränität.
Hybride Modelle kombinieren die Vorteile von On-Premises und Cloud. Sensible Daten bleiben lokal, weniger kritische Anwendungen laufen flexibel in der Cloud. So profitieren Unternehmen von Kontrolle und Flexibilität zugleich. Ein weiterer Vorteil hybrider Modelle ist die Möglichkeit einer schrittweisen Migration: Unternehmen, die langfristig in die Cloud wechseln möchten, können dies ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs tun. Gleichzeitig eignen sich hybride Konzepte hervorragend für Notfallwiederherstellung und Backup, da kritische Daten in On-Premises verbleiben, während die Cloud als zusätzliche Sicherheits- und Disaster-Recovery-Ebene dient. Nachteilig an hybriden Lösungen ist die höhere Komplexität der IT-Verwaltung, der zusätzliche Integrationsaufwand zwischen lokalen und Cloud-Systemen sowie die Notwendigkeit, Sicherheits- und Compliance-Anforderungen sorgfältig zu überwachen.
Fazit: Die richtige IT-Strategie ist individuell
Die Wahl zwischen On-Premises, Cloud oder hybriden Modellen hängt stark von Branche, Unternehmensgröße und individuellen Anforderungen ab. Praxisbeispiele, wie sie auf der Veranstaltung mit Fujitsu und STACKIT gezeigt wurden, machen deutlich: Es gibt keinen Universalansatz, aber gut geplante Strategien sorgen für Sicherheit, Effizienz und Flexibilität.
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Ob Beratung, technische Fragen oder Störungen – unser Team steht Ihnen jederzeit zur Verfügung, um für Sie die optimale Lösung zu finden. Kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail oder Telefon, wir helfen Ihnen schnell und kompetent weiter.
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